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Nebennierenkrankheiten

Nebennierenkrankheiten

Nebennierenkrankheiten
Nebennierenkrankheiten

Die Nebennieren (Nebennieren oder Harnröhrendrüsen) sind Drüsen, die nicht mit den Nierenfunktionen zusammenhängen, am oberen Pol beider Nieren sitzen und eine hormonausscheidende Funktionen haben. Sie sind etwa 30 x 50 x 10 mm groß und wiegen 4-5 Gramm. Die Nebennieren, die aus zwei Schichten von Cortex und Medulla bestehen, scheiden Cortisol, Aldosteron, Androgen und Östrogen aus dem Cortex aus, während die Medulla-Schicht des Adrenalins Adrenalin und Noradrenalin synthetisiert.

Cortisol

Die wichtigsten metabolischen Wirkungen von Cortisol sind entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkungen, Blutdruckerhaltung, verringerte Knochenbildung, erhöhte Insulinresistenz (diabetogene Wirkung) und erhöhte Lipolyse und Proteolyse. Eine übermäßige Sekretion von Cortisol kann auf eine durch Kleinhirn hervorgerufene, ektopische oder direkte Hyperplasie der Nebennieren, ein Adenom oder Krebs zurückzuführen sein. Dies führt zum Cushing-Syndrom. Typische klinische Anzeichen sind Gewichtszunahme, Übergewicht im Rumpf, ein Mondgesicht, Verdickung des Halses und Risse in der Bauchhaut.

Aldosteron

Übermäßige Sekretion von Aldosteron kann Kaliummangel und Bluthochdruck im Blut verursachen. Dieses Krankheitsbild nennt man Conn-Syndrom. Eine übermäßige Funktion der Medulla-Schicht der Nebenniere führt zu einem als Phäochromozytom definierten Krankheitsbild. Herzklopfen mit erhöhtem Blutdruck und Errettung des Gesichts sind typische Anzeichen. Ein chirurgischer Eingriff erfolgt laparoskopisch.