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Leistenbruch

Leistenbruch

Hierbei handelt es sich um eine Schwächung oder Ruptur der Membranstrukturen der Bauchdecke in der Leiste (Leistengegend). Es äußert sich als Weichgewebsschwellung in der Leistengegend. Schwellungen treten verstärkt in Situationen auf, die den Druck im Bauchraum erhöhen, z. B. Husten, Überanstrengung oder schweres Heben. Die Schwellung, die normalerweise morgens verschwindet, tritt auf, wenn über den Tag gelaufen wird. Gleichzeitig können manchmal mit den Schwellungen Schmerzen auftreten, dies jedoch kann von Patient zu Patient variieren. Einige Hernien werden selbst ohne Schwellungen oder Schmerzen durch Zufall entdeckt. Die Behandlung erfordert einen operativen Eingriff. Die Operation kann geschlossen (laparoskopisch) oder offen durchgeführt werden. Es kann unter Teil- oder auch Vollnarkose durchgeführt werden. Bei der Operation wird ein künstliches Plaster aufgebracht. Ein Krankenhausaufenthalt von einem Tag ist ausreichend. Eine Aufnahme des normalen Alltags ist nach kurzer Zeit nach dem Eingriff möglich. Ihr Arzt kann einen Leistenbruch auf zwei verschiedene Arten operieren: offen oder geschlossen. Beide Methoden werden im Krankenhaus durchgeführt. Innerhalb weniger Tage werden Sie wieder nach Hause entlassen. In den meisten Fällen ist es möglich, noch am Tag des Eingriffs nach Hause zurückzukehren. Die geschlossene, also laparoskopische Methode führt zu weniger Narben und beschleunigt den Heilungsprozess. Aus diesem Grund wird in den meisten Fällen die geschlossene Methode bevorzugt.

Laparoskopische (geschlossene) Leistenbruchoperation

Bei der geschlossenen Methode werden anstelle einer langen Inzision wie bei der herkömmlichen Methode mehrere kleine Inzisionen in der Nähe der Hernie vorgenommen. Die Operation wird mit einem Laparoskop (ein dünner Tubus mit einer kleinen Kamera am Ende) und chirurgischen Instrumenten durchgeführt.